Lieferfähigkeit. Rohstoffverknappung. Energieentwicklung.

Welche Auswirkungen werden wir durch des Ukraine/Russland-Konflikts in der Industrie spüren?

Die Welt steht still – keiner weiß, wie die Zukunft aussieht. Die Stecknadel muss neu gesteckt werden.

Auch die Industrie steht vor großen Herausforderungen, mit jenen sie sich zuvor in diesem Rahmen noch nie auseinandersetzen musste. Neben der obersten Aufgabe der humanitären Hilfe und Unterstützung stellen sich leider auch wirtschaftliche Fragen.
Inwieweit werden wir die Auswirkung des Ukraine/Russland-Konflikts spüren? Mit welcher Rohstoffknappheit müssen wir rechnen? Wie verändern sich Faktoren wie Energie, Transportkosten, Transportkapazitäten, Materialkosten,…?

Der Newsroom wurde eingerichtet, um Sie mit weiterführenden Informationen zu versorgen. Wir wollen Sie an dieser Stelle bestmöglich informieren.

Quelle: dpa

Update vom 27.04.2022 | Frachtschiff-Stau in China trifft Deutschland

Durch den anhaltenden Corona-Lockdown in Shanghai sind globale Lieferketten massiv gestört. In Deutschland wird das zu Lieferengpässen und höheren Preisen führen.

Der Stau von Frachtschiffen wegen des anhaltenden Corona-Lockdowns in Shanghai stört die globalen Lieferketten und wird in Deutschland für höhere Preise sorgen. Maximilian Butek, der Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Shanghai sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Auch in Deutschland werden die Lieferengpässe jetzt zu spüren sein"

Das Exportvolumen des größten Hafens der Welt ist nach Schätzungen drastisch zurückgegangen.

Viele Unternehmen bekämen ihre Waren teilweise seit mehr als drei Wochen nicht mehr aus dem Land, sagte der Delegierte. Auch alternative Lieferwege über andere Häfen reichten nicht aus, um den Ausfall abzufedern. "Die Verknappung des Angebots an Lieferungen aus China wird die bereits jetzt schon hohe Inflation in Deutschland weiter negativ beeinflussen", sagte Butek.

Es dürften Monate vergehen, um die Störungen in den Lieferketten zu beheben. Der Hafen an sich sei nicht das größte Problem. Die Schwierigkeit liege wegen der strengen Corona-Maßnahmen vielmehr im Transport der Waren mit Lastwagen von und zum Hafen.

"Das betrifft im Prinzip alle Warengruppen. Aber vor allem bei Elektronikartikeln und Rohstoffen oder Vorprodukten ist die Sorge groß", sagte der Delegierte. Der Lockdown betreffe mittlerweile alle Unternehmen - unabhängig von Branche oder Größe. Es gebe massive Beeinträchtigungen der Lieferketten, der Transport- und Logistik-Möglichkeiten oder beim Personal und in der Produktion.

Die 26 Millionen Einwohner zählende Hafenstadt Shanghai ist seit einem Monat von weitgehenden Ausgangssperren betroffen. Die Metropole steht im Zentrum der größten Corona-Welle in China seit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren.

Mit Ausgangssperren, Massentests und Quarantäne verfolgt die chinesische Führung eine strikte Null-Covid-Strategie, die durch die Ankunft der Omikron-Variante BA.2 aber auf eine schwere Probe gestellt wird.

Quelle: www.zdf.de (22.04.2022)

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